40 Weisheiten, die ich vor 40 Jahren hätte kennen sollen
1986 –2026, dieser Zeitraum markiert für mich 40 Jahre einer großartigen Berufslaufbahn vom Ingenieur zum Manager. Ein guter Anlaß, Rückschau zu halten, aus dem Erlebten Lehren zu ziehen und weiterzugeben. Ich genoß es schon immer, meine Weisheiten in Sprichworten, Parabeln und Geschichten an meine Mitarbeiter weiter zu geben. Ein besonderes Vergnügen bereitete es mir, wenn sich eines meiner Bonmmots durch das Unternehmen gearbeitet hatte und mir als Erkenntnis eines Dritten serviert wurde.
"40 Weisheiten, die ich schon vor 40 Jahren hätte kennen sollen" ist ein Ratgeber, der mit seinen Geschichten, Lebenshilfe im Beruf vermitteln soll. Inspiriert hierzu hat mich das Buch "Die Kunst der Weltklugheit" des spanischen Jesuit Balthasar Gracian (1691-1658) . Er schrieb diesen Ratgeber für die Nachwuchsmanager am spanienschen Hof des 17. Jahrhunderts. Der Co-Name dieses Buchs lautet "Gracians Handorakel". Dies weist darauf hin, wie das Buch genutzt wurde. Es war ein Nachschlagewerk, in dem man bei der Suche von Lösungen für ein Dilemma oder andere berufliche Situationen nachschlug. Seine Weisheiten wie "Versuche nicht klüger zu erscheinen als Dein Chef" könnten noch heute im Handbuch des erfolgreichen Managers stehen.
Dieses Buch lag 20 Jahre auf meinem Schreibtisch und diente unbemerkt von meinen Mitarbeitern als Inspirationsquelle in Situation für meine Mitarbeiter, Kollegen und Kunden von Zeit zu Zeit aufsuchten um Rat zu finden.
"40 Weisheiten, die ich schon vor 40 Jahren hätte kennen sollen" beschäftigt sich mit dem Mysterium Karriere. Wer unter Begleitung von Menschen aus einem gehobenen Mileu aufgewächst , begegnet Verhaltensmustern, die einem ungeschriebenen Codex von Musterlösungen für gesellschaftlich schwierige Situationen folgen. Wer solche Menschen als Vorbilder nimmt, vermeidet Fehler, die Beziehungen stören, bis hin zur gesellschaftlichen oder Beruflichen Havarie.
Wer in diesem Umeld sozialisiert wurde, fragt anders und Anderes. Und er sieht Probleme anders und er löst sie anders.
Der Autor dieser Schrift hatte dieses Privileg nicht oder -wer weiß - wollte seine Lehren selbst ziehen. Adressat Buches ist der junge Berufstätige, der verstehen will, wie er sich in einem solcherart geprägten Milieu behaupten kann, der verstehen will, wie beruflicher Aufstieg funktioniert, der in der beruflichen Sackgasse steckt oder der berufliche Konflikte lösen will. Es kann auch der Vorgesetzte sein, der seinen Mentee fördern will. Für Leute, die ungern Geschenkgutscheine ausreichen, könnte es ein Geschenk für einen Arbeitskollegen zum Geburtstag oder den Schwiegersohn zur Beförderung sein. Für die Leser, die es schon geschafft haben, setze ich auf den Unterhaltungswert.
Diese Schrift ist noch kein Buch, aber es könnte eines werden. Was wir hier veröffentlichen, ist eine Vorschau, die wir einer begrenzten engagierten Öffentlichkeit zum Diskussionsstoff reichen und ich lade ausrücklich dazu auf, Rückmeldung zu geben.








