Scope, Spc oder Content
Es ist gewissermaßen das Schäfermatt der IT. Jeder IT-Leiter hat es als junger Manager erlebt: In der Management Konferenz werden Schwachstellen aufgearbeitet. Und da gibt es den Werkleiter F und da ist dieses neue Programm. Im passenden Moment steht F auf und deklamiert: “Dieses System ist voller Fehler“. Der IT Leiter, auf das Thema nicht vorbereitet, sucht wortreich nach Erklärungen , aber je mehr er erklärt, desto mehr wird es zu einer Rechtfertigung, und wer sich rechtfertigt, hat bereits verloren.
Unsere Musterlösung: Der Konter mit den Gegenfragen. Erstens Scope – War die als fehlerhaft reklamierte Fähigkeit überhaupt vereinbart? Zweitens Spezifikation –Entsprechen die funktionalen Vorgaben für das System dem tatsächlichen Bedarf? Drittens Content – Werden die Daten von den Anwendern anständig gepflegt? Wenn hier nur ein Nein steht, kommt das Thema auf Wiedervorlage mit Berichterstattung durch F in der nächsten Management Konferenz.
So sehr „Fehler“ nach IT klingt – Hier geht es um die Mitwirkungspflichten von F beziehungsweise seiner Organisation. Und selbst wenn viertens das System wirklich fehlerhaft arbeiten sollte: Wer hat das getestet?